Mit Spybot-S&D können Sie Ihr System auch in Echtzeit gegen Spyware schützen, und das kann Ihnen viel Ärger ersparen. Der Echtzeitschutz sorgt dafür, dass lästige Eindringlinge gar nicht erst auf Ihr System gelangen. Zur Zeit gibt es drei verschiedene Schutzmöglichkeiten:
Die Funktion Immunisieren verhindert, dass sich beim Surfen z.B. Tracking Cookies auf Ihrem System festsetzen. Sie funktioniert bei Mozilla Firefox, Internet Explorer und Opera. Die Immunisierung erlaubt Ihnen, einige spezielle Einstellungen am Browser vorzunehmen, durch die bereits bekannte Spyware-Installationsprogramme (und ähnliche Bedrohungen) blockiert werden können. Spybot-S&D ist imstande, alle Eintragsversuche von schon in der Datenbank vorkommenden Bedrohungen blockieren zu lassen. Aktiviert wird die Immunisierung wie folgt: Starten Sie Spybot-S&D und wählen Sie über die linke Navigationsleiste Spybot-S&D → Immunisierung.
Der Resident SDHelper ist eine zweite Schutzschicht für den Internet Explorer. Während die permanente Immunisierung Installer durch ihre ActiveX-ID blockiert, blockiert dieser Schutzmechanismus Bedrohungen, die über andere Wege versuchen, ihr System zu infizieren. So können über den Internet Explorer keine gefährlichen Dateien heruntergeladen werden. Aktiviert wird der SDHelper wie folgt: Starten Sie Spybot-S&D im Erweiterten Modus und wählen Sie Werkzeuge → Resident über die linke Navigationsleiste. Hier können Sie die Checkboxen vor Resident SDHelper (Internet Explorer – Blockierung bösartiger Downloads) aktiv anklicken und aktivieren damit den SDHelper.
Der Resident TeaTimer verhindert, dass unerwünschte Dateien – egal auf welchem Weg – auf Ihrem System installiert werden. Er überwacht permanent die laufenden und initiierten Prozesse. Sobald ein als bösartig bekannter Prozess zu starten versucht, schlägt er Alarm, stoppt den Prozess und gibt Ihnen drei Möglichkeiten, wie reagiert werden soll, wenn der Prozess wieder auftaucht:
- Informiere mich erneut
- Beende diesen Prozess ungefragt
- Erlaube diesen Prozess
Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die dazugehörige Datei löschen zu lassen.
Überdies bemerkt der TeaTimer sofort Änderungen der Registrierungs-Datenbanken. Der TeaTimer kann Sie vor solchen Änderungen schützen. Er gibt Ihnen dann die Möglichkeit, die Änderung zu Erlauben oder zu Verweigern.
Der TeaTimer arbeitet permanent im Hintergrund.
Der Resident TeaTimer kann nicht alle Dateien kennen, daher fragt er Sie bei jeder Installation, ob Sie diese erlauben wollen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie die Installation zulassen wollen, gibt es eine einfache Faustregel:
Wenn Sie gerade dabei sind, etwas zu installieren und/oder wenn Sie den Namen der gerade installierten Datei als gut kennen, können Sie weitermachen, indem Sie die Änderung der Registrierung erlauben (das Gleiche gilt, wenn Sie selbst oder Spybot-S&D dabei waren, etwas zu löschen). Wenn die Meldung des Resident TeaTimer aber unvermittelt erscheint, während Sie gerade im Internet gesurft haben, ist das ein Grund, misstrauisch zu werden. In diesem Fall sollten Sie die Änderung der Registrierung verweigern.
Aktiviert wird der Resident TeaTimer wie folgt:
Starten Sie Spybot-S&D im Erweiterten Modus und wählen Sie Werkzeuge → Resident über die linke Navigationsleiste. Hier können Sie die Checkbox vor Resident TeaTimer (Schutz von Systemeinstellungen) aktiv anklicken und aktivieren damit den Resident TeaTimer.
Natürlich ist es möglich, Ihre Entscheidungen wieder rückgängig zu machen. Das könnte notwendig sein, wenn Sie einen Prozess verboten haben, der sich später als gut herausstellt. Rechtsklicken Sie dafür auf das TeaTimer-Symbol in der Symbolleiste - es ist das blaue mit dem Schloss davor. (Wenn Sie das Symbol nicht sehen können, ist es wahrscheinlich versteckt. Klicken Sie einfach auf die Pfeile in der Symbolleiste, um die versteckten Symbole anzuzeigen.) Es erscheint ein Fenster, wo Sie auf Einstellungen klicken, um Ihre persönliche Liste von Registrierungsänderungen und erlaubten/verbotenen Prozessen modifizieren zu können. |