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Wie sind Ziele definiert
Wenn Sie sich die Produkte auf der Ziel-Liste anschauen, stellen Sie sich vielleicht die Frage, aufgrund welcher Kriterien wir etwas als Ziel definieren.
Erste Informationen darüber finden Sie auf der Produktinformationsseite, für die in der Version 1.1 und neueren ein separates Fenster aufgeht. Wenn Sie aber genauer wissen wollen, wie wir unsere Ziele klassifizieren, sind Sie auf dieser Seite richtig.
Zielkriterien

Hier sehen Sie eine Liste von Kategorien (Sie kennen sie vielleicht bereits aus der Produktbeschreibung als Bedrohungen), und wie Produkte in diesen Kategorien klassifiziert werden.

  • Adware
    Adware ist im Grunde jede Software, die Werbung auf Ihrem Rechner anzeigt. Da Adware allein Ihre Privatsphäre oder die Sicherheit Ihres Systems noch nicht bedroht, werden zusätzliche Faktoren geprüft, bevor die Adware zur Spybot-S&D Datenbank hinzugefügt wird. Ein Beispiel dafür:
    • Sicherheit - wenn Adware sich ohne Ihr Wissen installiert, oder nur auf Seite 24 eines langen Lizenzvertrages erwähnt wird und Sie die Installation nicht verhindern können.
    • Verbindungen - wenn Adware automatisch Aktualisierungsprogramme installiert, die Updates und/oder andere Software ohne Ihre Zustimmung oder sogar ohne Ihr Wissen herunterladen.
    • Permanenz - wenn Adware im Arbeitsspeicher bleibt und Sie auch dann belästigt, wenn die installierte Anwendung gar nicht läuft, was wiederum bei der Installation nicht angekündigt wurde.
    • Hintertüren - wenn das Entfernen des Wirtes nicht dazu führt, dass damit auch die Adware entfernt wird und die Adware verschiedenste Schutzmechanismen benutzt, um genau das zu verhindern.
  • BHO
    Browser helper objects sind kleine Objekte, die den Microsoft Internet Explorer erweitern. Alle BHOs sind als solche klassifiziert. Die Klassifikation als solche bedeutet aber nur dann eine Bedrohung, wenn heimlich Spione installiert wurden. In diesem Fall decken weitere Klassifikationen das auf.
    Die einzige Ausnahme darunter sind die instabilen BHOs. Diese Programme, die in dem Browser (Internet Explorer) integriert sind, machen diesen instabil, lassen ihn abstürzen oder haben andere negative Auswirkungen
  • Browser Hijacker
    Es gibt drei Kriterien, um die Software, die die Startseite Ihres Browsers oder Suchseiten verändern, als Browser Hijacker klassifizieren:
    • Tarnung - wenn eine Einstellung verändert wird, ohne dass Sie informiert oder vorher nach einer Bestätigung gefragt werden.
    • Permanenz - wenn Software sich selbst so installiert, dass der Nutzer die Seiteneinstellungen seines Browsers nicht auf die übliche Methode zurücksetzen kann.
    • Hintertüren - wenn Software sich selbst installiert, ohne Sie nach einer Bestätigung zu fragen und dabei Sicherheitslücken ihres Browsers ausnützt.
  • Software, die ohne Ihre Zustimmung die Start- oder andere Einstellungen Ihres Browsers ändert, oder Software, die Veränderungen vornimmt, gleichzeitig aber Vorkehrungen trifft, um zu verhindern, dass Sie diese Einstellungen zurücksetzen, wird als Browser Hijacker klassifiziert.
  • Dialer
    Jede Software, deren Ziel es ist, von Ihren Geräten aus kostenpflichtige Nummern zu wählen, ist als Dialer klassifiziert. Unseriöse Anwendungen stellen häufig Verbindungen mit her Pornoseiten oder laden Hacks und Cracks herunter.
  • Keylogger
    Keylogger sind einfach klassifiziert. Also solche Programme die dafür gemacht sind, den Rechner anderer Leute gezielt auszuspionieren. Werbung für diese Produkte zeigt diesen Zweck sehr ausführlich in allen Fällen.
  • Malware
    Klassifiziert als Malware wird Software, die mit der Absicht kommt, Schaden an der Software des Benutzers anzurichten und die nicht in die anderen Kategorien passt. Einige Kriterien für Malware sind:
    • Blocking - Software die andere Software unbrauchbar macht oder sie sogar entfernt
    • Löschen - Software die andere Software oder Daten löscht, z.B. Viren.
    • Verbindungen - Software die konstant Internetseiten öffnet, ohne offensichtlichen Grund.
  • Spyware
    Spyware ist eine schlimme Form von Adware. Spyware stimmt generell mit den Kriterien der Adware überein, sowie mit einem oder mehr der folgenden Kriterien:
    • Tracking - betrachtet man den Internet-Verkehr, so stellt man fest, dass das Programm eine einzigartige Kennung an Sie / Ihren Rechner schickt um ihre Gewohnheiten beim Gebrauch von Software herauszufinden
    • Spying - betrachtet man den Internet Verkehr wird aufgedeckt, dass komplette URLs oder Daten, die unter Umständen wichtige Informationen, wie z.B. Benutzernamen und Kennwörter, enthalten, verschickt werden.
    • schlechte Datenschutzerklärungen - die Datenschutzerklärung dieses Produktes deckt auf, dass persönliche Informationen gesammelt werden und zum Teil auch verkauft werden.
    • unvollständige Datenschutzerklärungen - wenn die Datenschutzerklärung nur einige harmlose nichtpersönliche Informationen aufdeckt die übermittelt werden, ohne ausdrücklich persönliche Informationen auszuschließen wie bei seriöse Datenschutzerklärungen üblich.
    Im Fall von unvollständigen Datenschutzerklärungen wird die Software als mögliche Spyware klassifizeirt, bis andere Kriterien erfüllt sind.
  • Trojaner
    Trojan ist eine Klassifizierung für Software, die sich getarnt auf ihrem Rechner einnisten, manche auch mit der Absicht Schaden anzurichten. Für gewöhnlich ist diese Klassifizierung verbunden mit der für Keylogger, Spyware oder Viren, was die Stufe der Bedrohung der Trojaner verdeutlicht.
  • Wurm
    Als Wurm wird Software klassifiziert, die lokale Software benutzt um sich selbst auf möglichst vielen anderen Rechner zu verteilen, unter Umständen ohne das Wissen des Users.
  • PUPS
    PUPS steht für Possibly Unpopular Software, also möglicherweise unbeliebte Software, und beschreibt Software, die ein verdächtiges Verhalten aufweist und vermutlich nicht auf dem System erwünscht ist. In vielen Fällen ist es schwer, ausreichend faktische Beweise für ihren Malware-Status zu finden, obwohl ihre Bösartigkeit intuitiv recht offensichtlich ist.
Wenn Zweifel aufkommen

Wenn nicht klar ist, in welche Klasse die Software einzuordnen ist, wird der Hersteller dieser Software kontaktiert.

Sollte der Hersteller entscheiden, solche Mails nicht zu beantworten, wird dies öffentlich im Supportforum diskutiert.